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PermaAgroForstGarten Planung

Einleitung

Das Ziel dieses Projekts:

- Niederschwelliger Zugang zur agrar,- und forstlichen Selbstversorgung und als Einstieg zum ArgroForstWirt
- Einfache Aufbereitung der Zusammenhänge Pflanzen, Pilze, Tiere, Boden, Mensch und aufzeigen der zeitlichen oder räumlichen chemischen und elektrischen Abhängigkeiten
- Verweise auf aktuelle Forschungsergebnisse zur vertiefenden Studie der Zusammenhänge

Einstieg:

Pflanzenliste & Rezepte:


PermaAgroForstGarten Pflanzenführer

PermaAgroForstGarten Pflanzenbuch

Was pflanze ich Wann

Pflanztage 2015

Saisonntabelle800x1258 Aussaatkalender A2 Gemüse Kräuter Mischkultur  

Was hilft Wofür (Vorsicht: Unbekannter Gehalt an Inhaltstoffen bedingt vorsichtige Dosierung - immer einen Kundigen - Apotheker, Arzt, Kräuterexperten vor der Anwendung fragen!)


Zur Gewinnung und Synthese der Salicylsäure aus Pflanzen werden im Frühjahr Weidenzweige im Alter von 2 – 4 Jahren gesammelt. Die Zweige der Pflanzen werden getrocknet, geschält und daraufhin pulverisiert. Mit einer alkoholischen Lösung wird das Salycin extrahiert. Man erhält so aus den Pflanzen Präparate mit 10 – 15 Salycin-Anteil. (http://salicylsaeure.net/wie-gewinnt-man-aus-pflanzen-salicylsaeure/)

  • Antiviral: Holunderblütentee
  • Insektizid gegen Läuse: Reinfarn, Knoblauch - Tee
  • Mehltau: Milch, 3,5-prozentige leicht angesäuerte Vollmilch
  • Spanische Wegschnecke: Tiegerschnegel gute schattige Plätze machen, sind Räuber und fressen kleinere Schnecken
  • Entkeimen: Drei Effekte tragen dazu bei: Ein photochemischer Effekt führt zur Schädigung der DNS, ein photothermischer zu Zellzerstörung und ein photophysikalischer zu strukturellen Zellschäden. Der Prozess heißt Lichtpulsverfahren, weil die Energie durch Bestrahlen der Mikroorganismen mit hochintensivem Licht erzeugt wird - Könnte auch einfach mit konzentrierten Sonnenlich erfolgen?

Was kann ich alles machen


Ich suche bitte noch zwei einfache A3-Übersichten:
- Kräuterrezepte, Tinkturen, Öle, Auszüge, etc.
Bitte um Mitarbeit! Danke!

Was vertragen wir noch?

Essen wie ein Jäger und Sammler der Altsteinzeit soll angeblich gesund sein, zumindest, wenn es nach den Anhängern der Paläo-Diät geht. Hauptbestandteil dieses Speiseplans ist Fleisch oder Fisch, dazu kommen andere Meeresfrüchte, Eier, Obst, Gemüse und Kräuter sowie Nüsse und Pilze. Verzichtet wird dagegen auf Milchprodukte, Brot und alle übrigen industriell gefertigten Nahrungsmittel, wie Zucker oder Nudeln.

Eine neue Studie zeigt nun, dass wir für diese Art der Ernährung offenbar gar nicht mehr den Magen haben. Der Anthropologe Cecil Lewis von der University of Oklahoma hat die Magen- und Darmflora einiger Mitglieder des Matsés-Volkes im peruanischen Urwald mit jener von peruanischen Farmern verglichen. Es zeigte sich, dass die Bakterienbesiedelung der Matsés, die zu den letzten Jägern und Sammlern der Erde zählen, wesentlich artenreicher ist als die von Menschen mit einem modernen Lebenswandel.

Zudem verfügen sie über mindestens eine zusätzliche große Bakteriengruppe. Diese uralten Treponema-Stämme - verwandte Arten sind für Krankheiten wie Syphilis verantwortlich - kennt man auch von Schweinen, wo sie für die Aufspaltung von Kohlenhydraten sorgen.

(aus derStandard.at)

Agrar Technologie

Was pflanze ich Wo

Biologische Schädlingsbekämpfung
  • Minze bei Rotkohl - hält Kohlweißling fern
  • Salbei um Rhabarber - hält Schnecken fern
  • Knoblauch um Salat - gegen Milben und Läuse
  • Tomaten mit Unterkraut (Zitronenschalen, Knoblauch) - Pilzhemmend
  • Papierknollen (große Papierknödel zusammengewutzelt) gegen Wespen und Hornissenfraß auf Obstbäumen


Beikrautregulierung

Ökolandwirtschaft

Wasserlose Klosettsysteme und die Hygienisierung menschlicher Fäkalien durch mikrobielle Aktivität
Biogas Eigenbau - Ralf Suhr
http://www.native-power.de/

Bienenkiste für Bücherskorpione, Ohrwürmer optimal planen, http://www.mellifera.de/blog/mellifera-blog/buecherskorpion.html

aktiver Humusaufbau: https://vimeo.com/18519509

Agro Forst:

Sudanischen Savannen:

Baobab, Schibutterbaum und Néré darunter meist Sorghumhirse oder Mais

EU-Safe-Projekt:

Wild Cherry - Perennial fodder (mehrjährige Futterpflanzen)
Wild Cherry - Walnut-Cereals
Wild Cherry -  Maize (Mais)
Oak (Eiche) - Winter cereals
Oak (Eiche) - Wheat (Weizen)
Walnut (Walnuß) - Barley (Gerste)
Walnut - Clover (Klee)
Walnut - Alfalfa (Luzerne)
Walnut - Winter cereals
Walnut - Perennial fodder
Poplar (Pappeln) - Barley (Gerste)

USA-University of Florida:

Apricot (Marille) - Rosemary
Peaches (Pfirsich) - Celery (Sellerie)
Grapes (Trauben) - Vegatebales/Herbs Wildflower
Pine (Kiefer) - Persimmon (Kaki) / Rosemary

Trees: Alder, Ash, Birch, Black Locust, etc. - Page 21

 

Reihenmischkultur

Die Reihenmischkultur ist eine von der Gärtnerin Gertrud Franck (* 25. September 1905; † 18. April 1996) entwickelte Form des Gemüseanbaus, bei der über einen sorgfältig geplanten Anbau von Haupt-, Zwischen-, Vor- und Nachkultur zur Verfügung stehendes Gartengelände intensiv genutzt wird. Ziel ist es, die Prinzipien der Mischkultur und der Fruchtfolge im Hausgarten optimal umzusetzen.

 
Pflanzenanordnung (Spriale - A Unten - D Kuppe, Hügel, etc.)

A - Wasserzone: feucht und naß durch den Miniteich, bei dem es darauf ankommt eine Verbindung zur Umgebung zu ermöglichen

Brunnenkresse, Bachbunge, Kalmus, Wasserminze.

B - Feuchtzone: humusreich, sonnig und feucht, der Boden wird mit Komposterde angereichert

Frauenmantel,gemeiner, Kerbel, Petersilie, Schnittlauch, Sauerampfer, Schildampfer, Schlüsselblume, Guter Heinrich, Winterhecke, Indianernessel,Luftzwiebel, wilde Rauke.

C - Normalzone: Halbschattig, humos, trocken

Arnika, Blutampfer, Buschoregano, Kümmel, Melisse, Melisse,goldfarben und buntblättrig, Pimpinelle, Portulak, Oregano, Oregano,kretisch, Oregano,aromatisch, Stiefmütterchen, Winterhecke, Ysop, Ysop,gezahnt

D - Mittelmeerzone: durchlässig, mager und trocken, eine gute Drainage wird durch Bauschutt als Füllmaterial unterstützt. Es wird Kalk mit untergemischt, damit wachsen die kalkliebenden Mittelmeerkräuter

Bergbohnenkraut, Kamille,römische, Salbei, Salbei,lavendelblättrig, Schnittknoblauch, Thymian, Buschthymian, Quendel, Zitronenthymian, Tripmadam, Zitronen-Bergbohnenkraut, Orangenthymian, Majoran, Lavendel, Lavendel ‘Munstead’, Lavendel ‘Hitcote Blue’, Currykraut, Zwergcurrykraut.

Am Fuß im Schatten: Waldmeister
Zwischen den Steinen in der Sonne: Dachwurz, Mauerpfeffer und Tripmadam.

Vielmals kann bereits durch einfaches deuten des Äusseren einer Pflanze auf den richtigen Standort geschlossen werden. Folgende Faustregeln bewähren sich in den meisten Fällen:

  • Behaarte Pflanzen gehören an sonnige Standorte.
  • Graulaubige Pflanzen lieben volle Sonne.
  • Grossblättrige Stauden fühlen sich an feuchteren und humosen Standorten wohl.
  • Ledrige Blätter ertragen Trockenheit.
  • Sukkulente (fleischige) Blätter benötigen viel Sonne und einen durchlässigen Boden.

Bedingungen am Naturstandort
Den besten Anschauungsunterricht erhält der Profi wie der Hobbygärtner am Naturstandort. Dort kann sich eine Pflanze über längere Zeit nur halten, wenn ihr der Standort wirklich zusagt, d.h. auf ihre Möglichkeiten zugeschnitten ist. Stimmen gewisse Bedingung nicht optimal, kann sie sich nicht oder nur schlecht behaupten und vermehren. Auch gegen den Konkurrenzdruck anderer Pflanzen ist sie in solchen Situationen nicht stark genug. Würden wir Menschen der Natur mehr abschauen, dann hätten wir auch mehr Erfolg im eigenen Garten. Hier ein paar Beispiele:

Himbeeren wachsen in der Regel in humoser Erde, (Waldmulch), auf steinigem/ felsigem Untergrund. Das bedeutet für unsere Gärten, dass der Wasserabzug sehr gut sein muss und immer gemulcht (Laub, Gartenabfälle, Holzhäcksel u.s.w.) sein sollte. Auf diese Weise bleiben die Himbeeren gesund, ertragreich und langlebig.

Thymian, Rosmarin, Salbei und Co. wachsen in Regionen, wo die Sonne erbarmungslos brennt und der Boden erst noch steinig und karg ist. Das heisst für uns, dass wir einen vollsonnigen, warmen Standort und einen durchlässigen Boden wählen müssen. Den Dünger können wir ganz vergessen. So schmecken diese Kräuter viel intensiver und was noch wichtiger ist, sie kommen besser über den Winter.

Die Alpenrose (Rhododendron ferrugineum), Besenheide (Calluna vulgaris) und Heidelbeere (Vaccinium myrthyllus) wachsen alle auf Böden mit einer sauren Bodenreaktion. D.h. Kalkhaltige Böden, wie wir sie in der Regel im schweizerischen Mittelland haben sind ungeeignet für diese Pflanzen. Nur mit einer Bodenauswechslung respektive Anreicherung mit saurem Erdmaterialien, ("Moorbeet"), können wir solche Pflanzen langfristig im Garten halten.

Zeigerpflanzen

Tierkombinationen

Huhn - Hase - Schaf - Schwein - Kuh für unterschiediche Kreisläufe im Kompost und Nutzung von z.B. Eiern, Fleisch, Wolle -> Stoffen, Schweine auch als Pflüger, Milch

Dort wo die Tiere ihre Nahrung aufnehmen, deren Kot düngt auch dort, z.B.:

Vögel Samen, Insekten -> gute Samendünger
Schweine Erdewühler -> guter Dünger Wurzelgemüse
Kuh -> guter Allesdünger
Hühner, Kuh Wechsel -> Hühner picken sich Fliegenlarven und verteilen Mist für bessere Düngung

Schnecken nicht im Kompost, sondern weit weg kompostieren - ziehen sonst Schnecken an ..

Lagerung wie im Mittelalter im Erdkeller, Miete!

Weitere? Bitte um Mitarbeit! Danke!

Gewächshaus und Schneckenschutz

Schnecken sind wählerischer als man denkt. Um sich die Enttäuschung zu ersparen, die ein komplett kahlgefressenes Blumenbeet mit sich bringt, sollte man auf Dahlien, Petunien, Funkien oder Tagetes besser verzichten. Zumindest ist es ratsam, diese Pflanzen nur für Schnecken unzugänglich in Blumenampeln anzupflanzen. Dagegen gehören stark riechende Kräuter nicht zu den bevorzugten Pflanzen der heimischen Schnecken. Man kann also gut auf Lavendel, Allium oder Kapuzinerkresse als dekorative Gartengewächse ausweichen. Kräuter wie Thymian oder Rosmarin bleiben ebenfalls verschont.

Farne, Gräser und flaumige Blätter schmecken Schnecken nicht

Grundsätzlich sind Farne und Gräser eine gute Wahl, wenn man Schnecken den Appetit verderben will. Auch dicke, ledrige Blätter stehen nicht auf dem Speiseplan der Kriechtiere. Die fleischige Fetthenne bleibt daher ebenso verschont wie die zu den Sukkulenten gehörenden Hauswurz oder Wolfsmilch. Die Bergenie ist dank ihrer ledrigen Blätter ebenfalls sicher.

 

Die lange Suche hat folgendes ergeben:

Ein Erdgewächshaus. Fehlen aber finanzielle Mittel dann ein Folientunnel:

Folientunnel Schneckenzaun  

  • Folientunnel aus 25mm verzinktem Stahlrohren (0,8 mm dick) mit Extraverstrebungen mit 2m Höhe
  • Einfache Verschlüsse der Steckpunkte über Verriegelungsfederstifte
  • Bodenleisten-Kit ergänzt die Struktur und reduziert ein verdrehen des Tunnels
  • 150g Lino verstärktem PVC-Rip Stop, verrottungsfest UV-beständig
  • 12 Fenster mit integriertem Fliegennetze
  • Doppelt aufrollbare Reißverschlusszugangstür mit Metallkopf Reißverschlüssen.
  • Ersatzteile
  • Verpackung:
    (1x) 107 x 40 x 11 cm ca.; Gewicht: 20kg
    (1x) 123 x 39 x 22 cm ca.; Gewicht: 29kg

Kostenpunkt:

Schneckenschutz verz. Stahlblech 0,55mm, 6 x 3m Stücke + 6 x 20cm Verbinder = 120 € inkl.
Eckverbinderwinkel bei Montage frei wählbar von 30 - 120° (Metallschraubverbindung)

Folientunnel, 6 x 3m = 290 € inkl.

optionales Befestigungsset für den Tunnel, 45 € inkl

Die Befestigung kann auch durch Waschbetonplatten o.Ä. erfolgen.

Bei Bestellung bitte Mail an ohonig @ gmail.com, im Moment noch 83 € Zustellgebühr.

Der Schneckenschutz kann auch unabhängig von Gewächshaus in beliebiger Länge (je länger desto günstiger) geliefert werden - Kärntner Hersteller. Beliebige Sonderformen möglich - auch zur Montage auf Hochbeeten, unsw.

 

Folientunnel Struktur ]

 

Fruchtfolge im Gemüsegarten

Um über Jahre gute Erträge zu erzielen muss nicht unbedingt Kunstdünger ausgebracht werden. In erster Linie ist es sehr wichtig eine Fruchtfolge einzuhalten.
Hier anhand des Gemüsegartens unserer Gartenbäuerin ein paar Vorschläge für eine Planung über drei Jahre im Gemüsegarten:

Fruchtfolge und Fruchtwechsel: Auf die richtige Reihenfolge kommt es an

Damit es nicht zu einer Bodenermüdung kommt, die durch eine einseitige Nährstoffentnahme entstanden ist, sollten Sie auf die Fruchtfolge und den Fruchtwechsel achten. Mit anderen Worten: Beachten Sie die Reihenfolge, in der Sie die verschiedenen Gemüse anbauen. Ein ausgelaugter Boden ist nicht nur verantwortlich für eine schlechte Ernte, sondern auch für anfälligere und mickrige Pflanzen. Und diese sind dann ein gefundenes Fressen für verschiedene Pflanzenschädlinge und -krankheiten sowie einen Pilzbefall.

Für einen gesunden Boden ist die Auswahl der Pflanzen wichtig. Sorgen Sie für die größtmögliche Vielfalt. Vergessen Sie aber nicht dabei, dass die richtigen Nachbarn beieinander stehen. Fruchtfolge und FruchtwechselIn diesem Gleichgewicht fühlen sich viele nützliche Insekten und andere Tiere wohl – und unliebsame Gäste finden sich nicht so schnell ein.

Während Sie bei der Fruchtfolge die Hauptkultur mit einer passenden Vor- und Nachkultur abstimmen, achten Sie beim Fruchtwechsel darauf, dass die verschiedenen Gemüsesorten im jährlichen Rhythmus ihren Standort wechseln. Die Pflanzen werden bei der Fruchtfolge nicht nur auf die unterschiedlichen Kulturzeiten abgestimmt, sondern auch auf ihren Nährstoffbedarf. So bekommen die Schwach-, Mittel- und Starkzehrer die Nahrung, die sie benötigen.

Übersichtlicher gestalten sich Fruchtfolge und Fruchtwechsel erst einmal auf dem Papier. Machen Sie sich Notizen, wie beispielsweise Aussaattermine, und zeichnen Sie die einzelnen Beete samt Wechsel auf. So kommen Sie nicht durcheinander.
Die dreijährige Fruchtfolge – die klassische Planung der Fruchtfolge

Dreijährige FruchtfolgeSie teilen das zugedachte Beet in drei Abschnitte ein. Dabei bepflanzen Sie einen Abschnitt mit Starkzehrern, den nächsten mit Mittelzehrern und den Letzten mit Schwachzehrern. Damit haben Sie das Beet für das erste Jahr eingeteilt. Im zweiten Jahr rücken alle um einen Abschnitt weiter. Im folgenden Jahr wird erneut um einen Abschnitt gewandert. Im vierten Jahr beginnt die Folge wieder von vorne. Im Winter können Sie den Boden mit einer Gründüngung versehen. Durch diese regeneriert sich nicht nur der Boden, sondern ist auch permanent bedeckt. So kann dieser bei Regen nicht ausgewaschen werden und das Bodenleben bleibt aktiv – denn auch die Bodenbewohner sorgen für einen guten Untergrund.
Die vierjährige Fruchtfolge – geeignet für schlechtere Böden

Das zugedachte Beet wird nun in vier Abschnitte unterteilt. Auch bei dieser Unterteilung erfolgt ein jährliches „Aufrücken“. Den vierten Abschnitt nutzen Sie für eine Gründüngung. Dieser Abschnitt wird im zweiten Jahr mit Starkzehrern besetzt. Für eine neutrale Gründüngung eignet sich Phacelia. Damit tun Sie nicht nur dem Boden Gutes, sondern auch Bienen, die sich von Phacelia magisch angezogen fühlen. Auch Senf können Sie als Gründünger verwenden. Allerdings nur dann, wenn Sie danach keinen Kohl anbauen möchten – die beiden vertragen sich nicht.
Ausnahmen bei der Fruchtfolge

Ihre Erdbeerpflanzen können Sie zwei bis drei Jahre im Beet belassen. Danach werden die Pflanzen komplett ausgetauscht, da sie im Ertrag nachlassen.
Sollten Sie Rhabarber im Beet stehen haben, behält dieser über Jahre den gleichen Standort.
Auch Ihre Tomaten können Sie einige Jahre in Folge am gleichen Standort anpflanzen, sofern kein Befall mit Krankheiten aufgetreten ist.

Kombinationen der Fruchtfolge (Vorfrucht und mögliche Nachfrucht) für verschiedene Gemüsesorten

Blumenkohl

mögliche Vorkultur: Spinat
mögliche Nachkultur: Feldsalat

Buschbohnen

mögliche Vorkultur: frühe Möhren, früher Kopfsalat, Kohlrabi, Radieschen
mögliche Nachkultur: Endivien, Feldsalat, Grünkohl

Endivien

mögliche Vorkultur: Buschbohnen, Möhren, Zwiebeln

Erbsen

mögliche Nachkultur: Endivien, Grünkohl, Rosenkohl

Gurken

mögliche Vorkultur: Puffbohnen, Senf
mögliche Nachkultur: Spinat

Kartoffeln

mögliche Nachkultur: Grünkohl, Rosenkohl

Knoblauch

mögliche Vorkultur: Erbsen, Puff- und Stangenbohnen
mögliche Nachkultur: Feldsalat

Kohl

mögliche Vorkultur: Erbsen, Radieschen, Spinat, Stangensellerie
mögliche Nachkultur: Feldsalat, Spinat

Kohlrabi

mögliche Vorkultur: Radieschen, Salat, Spinat
mögliche Nachkultur: Feldsalat, Winterrettich

Mangold

mögliche Vorkultur: Senf
mögliche Nachkultur: Feldsalat, Senf

Möhren

mögliche Vorkultur: Winterlauch
mögliche Nachkultur: späte Buschbohnen, Endivien

Paprika

mögliche Vorkultur: Radieschen, Salat
mögliche Nachkultur: Senf

Porree

mögliche Vorkultur: Kohlrabi, Salat

Radieschen

mögliche Nachkultur: Feldsalat, Salat

Rote Bete

mögliche Vorkultur: Kohlrabi, Radieschen, Salat
mögliche Nachkultur: Senf

Schwarzwurzeln

mögliche Nachkultur: Feldsalat, Senf

Sellerie

mögliche Vorkultur: Winterspinat

Stangenbohnen

mögliche Vorkultur: frühe Möhren
mögliche Nachkultur: Feldsalat

Tomaten

mögliche Vorkultur: Kohlrabi, Senf, Spinat
mögliche Nachkultur: Senf

Zucchini

mögliche Nachkultur: Senf

Zwiebeln

mögliche Nachkultur: Endivien

 

1. Jahr im Gemüsegarten

2011 Web1  

  • I: Zucchini: Aussaat in Pflanztöpfe - Nach den Eisheiligen (Anfang/Mitte Mai) können die gezogenen Pflanzen ins Freiland auspflanzt werden
  • II: Porree: Anzucht in Jiffypots (Torfquelltöpfe) oder ab April direkt ins vorbereitete Beet aussäen
  • III: Sellerie: Aussaat in Pflanztöpfe - Erst nach den Eisheiligen ins Freiland pflanzen (Spätfrostgefährdet)
  • IV: Nützlingswiese: breitwürfige Direktsaat - Unterstützung für wichtige Gartennützlinge - Biologische, vorbeugende Schädlingsbekämpfung (Mehr Infos in unserer Nützlingszentrale)
  • V: Möhren und Zwiebeln: Gute, vorteilhafte Kombination im Gemüsegarten
  • VI: Einlegegurken: Anzucht ab April in Pflanztöpfen mit Aussaaterde
  • VII: Salat, Erbsen und Radies: Gute Mischkultur-Kombination; Salat in Pikierkisten ab März aussähen, pikieren und dann ins Beet auspflanzen; Erbsen und Radies direkt ins Beet aussähen - Für Erbsen wird ein Spalier / Rankgitter aus Bambusstäben oder ähnlichem von ca. 80 cm Höhe benötigt 
  • VIII: Gewächshaus: Kopfsalat im zeitigen Frühjahr, Schlangengurken über den Sommer und Feldsalat im Herbst/Winter
  • IX: Kräutereck: mehrjährige und einjährige Kräuter für die Küche wie zum Beispiel: Rosmarin, Thymian, Schnittlauch, Petersilie, Liebstöckel, ... . Sollte kein Platz für eine Kräuterecke sein können diese Gewürzpflanzen auch sehr gut als Topfpflanzen auf der Fensterbank oder verteilt im Gemüsegarten kultiviert werden (Mehr Infos über Kräuter im Kübel).
  • X: Pfefferminze: sehr beliebte, winterharte und robuste Gartenstaude - Minze verbreitet sich durch Wurzelausläufer! Daher ist es sehr ratsam eine Wurzelbarriere einzubauen! Wir haben in unserem Gemüsegarten eine ca. 25 cm hohen Streifen Teichfolie um unser Pfefferminzbeet eingebaut! Alternativ ist Minze auch eine sehr gute Topfpflanze zum Beispiel für den Balkon oder die Terrasse (Mehr Infos)
  • XI: Erdbeeren: Auch leckeres Obst ist wichtig im Gemüsegarten! Alle 3 bis 4 Jahre sollten Erdbeeren aber verjüngt und an einen anderen Standort gepflanzt werden. Durch die Kombination von Gartenerdbeeren wie Senga Sengana ® oder Korona zusammen mit remontierenden Erdbeersorten wie zum Beispiel Ostara (Zusatzinfos) kann der Erntezeitraum im eigenen Garten ausgedehnt werden.
  • XII: Blumenkohl und Brokkoli: Aussaat in eine Pikierkiste, anschließend pikieren und in Jiffypots (Torfquelltöpfe) oder in Anzuchtstöpfe pflanzen - ab Mai ins Freiland auspflanzen
  • XIII: Kohlrabi und Wirsing: Achtung vor der weißen Fliege - Monotoring mit Gelbtafeln
  • XIV: Blumenrabatte: Mehrjährige Blütenstauden zur Abgrenzung, Nützlingsförderung und Gestaltung
  • XV: Johannisbeerstämmchen: Leckere Früchte für den Direktverzehr oder zur Verarbeitung

 

2. Jahr im Gemüsegarten

2012 Web1  

  • I: Radieschen und Porree: Anstatt Radies kann auch sehr gut Rettich zusammen mit Porree gepflanzt werden
  • II: Einlegegurken: Bei Einlegegurken ist ein regelmäßiges ernten (täglich) sehr wichtig für die neue Fruchtausbildung und somit für eine lange Erntezeit
  • III: Zucchini: Auch die Blüten der Zucchini sind zum Beispiel frittiert sehr lecker
  • IV: Nützlingswiese: Die mehrjährigen Blumen der Wildblumen- und Kräutermischung locken viele nützliche Insekten an
  • V: Radies, Erbsen und Rettich: In einzelnen Reihen gepflanzt kann auch innerhalb einer Parzelle abwechselnd gepflanzt, bzw. gesät werden
  • VI: Rettich, Erbsen: Auch Erbsen, an ein Spalier gezogen brauchen nicht viel Platz im Gemüsebeet
  • VII: Kopfsalat und Möhren: Kopfsalat für den eigenen Verbrauch sollten Sie in Etappen anbauen, so verlängern Sie sich die Erntezeit; Möhren können direkt ins Gemüsebeet in Reihen ausgesät werden - ein anschließendes Pikieren ist für eine gute Entwicklung sinnvoll. Tipp: Möhrensaatgut im Saatband wie unsere Möhre Mokum muss nur noch ausgelegt werden - das Vereinzeln ist nicht nötig, da das Saatgut bereits im optimalen Abstand im Saatband eingearbeitet ist!
  • VIII: Möhren und Zwiebeln: Sehr gute Kombination!
  • IX: Gewächshaus: Für eine frühe Ernte kann hier schon früher gepflanzt werden wie im Freiland; Im Sommer gedeihen die leckeren Tomaten sehr gut unter Glas (Vorbeugung gegen die Kraut- und Braunfäule), Im Herbst ist das Gewächshaus ein sehr guter Platz für die Aussaat von Feldsalat und über den Winter können hier empfindliche Kräuter geschützt überwintern (Petersilie, Schnittlauch, etc.)
  • X: Kräutereck: Gewürze und Kräuter haben hier in der sonnigen Ecke vor dem Gewächshaus einen Idealen Standort
  • XI: Pfefferminze: Für leckeren Tee einfach die Blätter vom Stängel rupfen und in der sonne trocknen
  • XII: Erdbeeren: Erdbeeren sollten alle 3 bis 4 Jahre verjüngt (Wurzelableger oder neue Erdbeersorten pflanzen)
  • XIII: Chinakohl und Endivie: Aussähen in Aussaatschalen und anschließend pikieren
  • XIV: Spinat und Kopfsalat: Beides kann sehr gut in mehreren Sätzen (Etappen) ausgesät werden - so hat man die ganze Gartensaison über frischen Salat und Spinat
  • XV: Blumenrabatte: Bienen- und Schmetterlingspflanzen sind nicht nur schön für s Auge - auch viele nützliche Insekten werden angelockt
  • XVI: Johannisbeer Stämmchen: Mit einer Unterbepflanzung von Buchsbaum (Alternativ hätte hier auch ein anderes Obstgehölz gepflanzt werden können)

 

3 Jahr im Gemüsegarten

2013 Web1  

  • I: Kopfsalat
  • II: Radies
  • III: Erbsen
  • IV: Porree
  • V: Einjährige Nützlingswiese: Zur Unterstützung wichtiger Insekten und Nützlinge - Zudem haben wir auf der Südseite des Gewächshauses ein Florfliegenkasten angebracht
  • VI: Sellerie
  • VII: Einlegegurken
  • VIII: Erdbeeren
  • IX: Zucchini
  • X: Gewächshaus
  • XI: Kräuterecke
  • XII: Pfefferminze
  • XIII: Einjährige Nützlingswiese
  • XIV : Zwiebel und Möhren
  • XV: Blumenkohl und Kohlrabi
  • XVI: Blumenrabatte
  • XVII: Johannisbeerstämmchen


Für einen dauerhaft guten Ertrag ist eine Fruchtfolge im Gemüsegarten sehr wichtig. Pflanzen Sie Ihr Gemüse immer im Wechsel mit unterschiedlichen Parzellen an. So wird der Boden nicht einseitig beansprucht. Nach dem Abernten einer Kultur kann der Boden im Gemüsegarten durch eine Gründungung wieder aufgebessert werden. Auch eine Kompostgabe im Herbst oder eine Düngergabe mit unserem Manna Spezial Gartendünger verbessert den Boden und sorgt für kräftige gesunde Pflanze mit guten Erträgen.

Auch einzelne Bereich als "Nützlingswiese" einsähen fördert wichtige Nützlinge und schränkt so einen Befall mit Blattläusen stark ein!

 

Zeigerpflanzen:

 

Zeigerpflanzenfür Wiesen

trocken Knolliger Hahnenfuß, Salbei, Zypressenwolfsmilch, Herbstzeitlose,Gilbweiderich, Teufelsabbissfeucht Mädesüß,Kratzdistel, Wiesenknöterich, nass Sumpfdotterblume,Wasserminze, Baldriansauer+ nass SparrigeBinse, Wollgras, Moosbeeresauer+ armPfeilginster,gemeine Kreuzblumebasisch(Kalk)Esparsette,gemeiner Dost, FrühlingsfingerkrautnährstoffreichBärenklau,Kerbel, WiesenstorchschnabelnährstoffarmZittergras,Klappertopf, Trollblume

Zeigerpflanzenfür Ackerböden - Feldraine

sauer echte Kamille, falsche Kamille, Hederich, Sauerampferbasisch(Kalk)Feldrittersporn,Blauer Gauchheil, Brombeere, FlughaferStaunässekriechenderHahnenfuß, Gänsefingerkraut, Ackerminze, Huflattich, AckerschachtelhalmAnzeigerfür StickstoffKleb-Labkraut,rote Taubnessel, weißer GänsefußAnzeigerfür gute Stickstoff- und WasserversorgungWaldziest,Engelwurz, Waldfrauenfarn, Großblätiges Springkraut,Pestwurz (nur bei fließendem Wasser)Anzeigerfür Moder-Gehalt des OberbodensKriechenderGünsel, Waldsauerklee

Zeigerpflanzenfür Waldböden

sauer Bürstenmoos, Hainsimse, Drahtschmiele, Heidelbeere,Heidekraut, Torfmoos; Rentierflechte,mittlerepH-Werte Buschwindröschen, Sternmiere, Nickendes Leimkraut,basisch(Kalk) Waldbingelkraut,stinkende Nieswurz, Frühlingsplatterbse,

Senföle


Senföle, in der Pflanze in glykosidischer Form (als Senfölglykoside) vorliegende Alkylisothiocyanate (övgl. Tab.), die als Abwehrstoffe (pflanzliche Abwehr) gegen Pilze und Tierfraß gebildet werden. Senföle sind charakteristische Inhaltsstoffe der Kapernartigen. Bei Verletzung des Gewebes werden sie durch das Enzym Myrosinase, das in speziellen Myrosinase-Zellen kompartimentiert ist, aus den Senfölglykosiden freigesetzt. Senföle sind entweder stechend riechende, flüchtige Verbindungen (z.B. Allylsenföl, sekundäre Butyl- und Benzylsenföle) oder nichtflüchtige geruchlose Substanzen von scharfem Geschmack (z.B. p-Hydroxybenzylsenföle). Senföle bzw. Senfölglykoside wirken antibakteriell (Phytonzide) und auf der Haut blasenziehend. Senf, Meerrettich und Kresse wie auch Rettich (insbesondere Radieschen) verdanken ihre Beliebtheit dem pikant-scharfen Geschmack der Senföle, die beim Verzehr frei werden. Thiocyansäure.

Senföle



Einige Senföle

Senfölglykoside|Senföle|Vorkommen
Sinigrin|Allylsenföl|Schwarzer Senf, Meerrettich
Sinalbin|p-Hydroxybenzylsenföl|Weißer Senf
Glucotropaeolin|Benzylsenföl|Kapuziner-Kresse, Garten-Kresse
Glucolepidiin|Ethylsenföl|Garten-Kresse
Gluconasturtiin|Phenylethylsenföl|Meerrettich, Brunnen-Kresse
Glucocochlearin|sek. Butylsenföl|Löffelkraut
Gluconapin|3-Butenylsenföl|Raps, Rübsen|Glucoraphanin|Sulforaphen|Garten-Rettich, Radieschen

Termine

Friesach Kost*Nix Laden (Hauptplatz)

Fr: 15:00 - 19:00 Uhr Dinge

Sa: 09:00 - 12:00 Uhr Dinge

Friesach Lebensmittel retten&teilen (Bahnhofstraße 2)

Mi: 17:30 - 18:30 Uhr Essen (Foodsharing)

Feldkirchen Kost*Nix Laden (Villacherstr. 7)

Mo: 17:00 - 18:00 Uhr Dinge

Mi: 17:00 - 18:00 Uhr Essen (Foodsharing)

Feldkirchen Offenes Büro (Bambergerplatz 12)

Mo: 13:00 - 16:30 Uhr CoWorking, RepairCafe auf Anmeldung

Mi: 13:00 - 16:30 Uhr CoWorking, RepairCafe auf Anmeldung

Fr: 16:00 - 18:15 Uhr Tauschkreis FE, geplant: jeden 3ten Freitag im Monat Fr: 18:30 - 20:30 Uhr Organisierte Direktvermarktung, jeden 3ten Freitag im Monat

Radenthein Kost*Nix Laden (Hauptstrasse 26)

Di,Do: 14:00 - 16:00 Uhr Dinge, Essen (Foodsharing)

nächste Termine

Keine anzuzeigenden Einträge